Die Auswahl der Briefe erfolgte auf der Grundlage verschiedener Kriterien. Zum einen sollten auf der textlich-inhaltlichen Ebene den im Stichwortverzeichnis aufgeführten Begriffen Dokumente zugeordnet werden. Weiterhin wurde der Chronologie des Krieges folgend darauf geachtet, dass zu den einzelnen Jahren in etwa eine äquivalente Anzahl an Briefdokumenten vorgestellt wird. Drittens entspricht die Anzahl der präsentierten Briefe auch der jeweiligen Konvolutsstärke im Original-Gesamtbestand. Nicht zu letzt stand im Blick, dass die Auswahl auch einen repräsentativen Schnitt durch den Sammlungsbestand und die Meinungsvielfalt der Briefe ermöglicht.
Die Dokumente werden weder verkürzt wiedergegeben, noch sind sie orthografisch oder in ihrer Grammatik an moderne Formen angepasst worden. So sind zum Teil fehlende Satzzeichen oder Rechtschreibfehler Teil der Dokumentation. Auch sind fehlende Worte nicht ergänzt worden. Textstellen, die vom Schreiber erkennbar deswegen gestrichen wurden, weil er oder sie die Worte für gefährlich hielt, sind soweit wie möglich rekonstruiert worden und als durchgestrichene Worte für den Text erhalten geblieben. Unleserliche Worte oder Satzteile sind mit drei Punkten in eckigen Klammern gesondert gekennzeichnet; hinter Worten, über deren inhaltliche Richtigkeit Unklarheit besteht, befindet sich ein in eckigen Klammern gesetztes Fragezeichen. Zusätzliche bzw. nachträglich an den Briefrand eingefügte Bemerkungen der Schreiber werden jeweils am Ende des Briefes wiedergegeben.