Die Museumsstiftung Post und Telekommunikation und ihre Briefsammlungen

Die Museumsstiftung besitzt die umfassendste Feldpost-Briefsammlung Deutschlands. Die ältesten Feldpostbriefe stammen aus dem frühen 18. Jahrhundert. Aus dem 19. Jahrhundert sind Briefe aus den Befreiungskriegen 1813/15 und dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 vorhanden.
Den großen Schwerpunkt der Sammlung stellen die Briefe aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg dar. Die Gesamtzahl der Feldpostbriefe beträgt ca. 90.000.
In dieser Online-Sammlung stehen Ihnen über 700 aussagekräftige Feldpostbriefe aus der Zeit des Ersten Weltkriegs zur Verfügung.

Die Museumsstiftung Post und Telekommunikation wurde 1995 im Zuge der bundesdeutschen Postreform gegründet. Die historischen Wurzeln der Stiftung und ihrer Institutionen gehen auf das 19. Jahrhundert und die Gründung des Reichspostmuseums in Berlin zurück. Später kamen weitere Post- und Fernmeldemuseen hinzu; heute unterhält die Museumsstiftung neben dem Museum für Kommunikation Berlin, das Museum für Kommunikation Frankfurt und das Museum für Kommunikation Nürnberg.

Die dazugehörigen Sammlungen und das Archiv für Philatelie in Bonn dokumentieren die historische Entwicklung des Post- und Fernmeldewesens in ihren vielfältigen Ausprägungen. Der gesetzliche Auftrag der Museumsstiftung, die "Entwicklung der Nachrichtenübermittlung und des damit in Zusammenhang stehenden Bank-, Güter- und Personenverkehrs im Post- und Fernmeldewesen" zu erschließen, zu sammeln und darzustellen, erweitert das Spektrum der Sammelgebiete jedoch beträchtlich - bis hin zu den facettenreichen Erscheinungsformen der Kommunikation in Gegenwart und Zukunft.


 

Ansprechpartner

Dr. Veit Didczuneit

Abteilungsleiter Sammlungen
Leipziger Str. 16
10117 Berlin
Telefon +49 30 713 02 710
Telefax +49 30 713 02 712
E-Mail v.didczuneit*mspt.de


Gunnar Goehle

Museologe
Brief- und Schreibkultur
Leipziger Str. 16
10117 Berlin
Telefon +49 30 713 02 741
Telefax +49 30 713 02 712
E-Mail g.goehle*mspt.de


Wissenschaftliche Beratung

Prof. Dr. Clemens Schwender
Dr. Jens Ebert

 

Wir sammeln weiter

Wenn Sie selbst im Besitz von Feldpostdokumenten sind bzw. Sie jemanden in Ihrem Verwandten- oder Bekanntenkreis haben, der Feldpost, ganz gleich aus welcher Epoche, besitzt und diese historischen Zeugnisse dem Museum übereignen möchte(n), wenden Sie sich sehr gern an uns. Im unten stehenden Link finden Sie einen Erfassungsbogen, der uns hilft, relevante Daten zu den Briefverfassern und -verfasserinnen zu sammeln. Bitte füllen Sie den Bogen aus und legen Sie ihn der Sendung bei:

Erfassungsbogen

 

Museum für Kommunikation Berlin
z. Hd. Dr. Veit Didczuneit
Leipziger Str. 16
10117 Berlin

Gern nehmen wir die Briefe in unserer Museumsbibliothek Di-Do 9.00 bis 17.00 Uhr auch persönlich entgegen.